Technisches Gymnasium

Das Technische Gymnasium (TG) führt ebenso wie allgemein bildende Gymnasien zur Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) und berechtigt zum Studium aller Fächer der Universitäten, Hochschulen und Dualen Hochschulen. Es qualifiziert darüber hinaus in besonderer Weise für die Berufs- und Arbeitswelt. Das TG baut als dreijähriges Gymnasium auf dem Mittleren Abschluss auf.

 
Allgemeines

Die Profilfächer (siehe Register "Profilfächer")

  • Mechatronik
  • Informationstechnik
  • Gestaltungs- und Medientechnik

bilden zusammen mit

  • angewandtem Profilfach
  • Naturwissenschaften mit Laborübungen
  • Computertechnik

einen beruflich orientierten Lernschwerpunkt.
Sprachen und gesellschaftswissenschaftliche Fächer münden in die Erziehung zu verantwortlicher Teilnahme am öffentlichen Leben.
Kernfächer sind Deutsch, Mathematik und Englisch oder Französisch oder Spanisch.

Realschüler/innen, die als Wahlpflichtfach Französisch oder Spanisch belegt haben, sowie Gymnasiasten/innen haben bereits bei der Aufnahme am TG die nötige Bedingung zur zweiten Fremdsprache erfüllt. Sie haben dadurch die Voraussetzung zur allgemeinen Hochschulreife erworben.

Schüler aus Realschulen ohne Wahlpflichtfach Französisch oder Spanisch, aus AV dual-Aufbaustufen, Werkrealschulen und Berufsaufbauschulen erhalten die allgemeine Hochschulreife mit dem Pflichtbesuch von Französisch/B oder Spanisch/B in Klasse 11 bis 13.

Bildungspartnerschaften im Bereich des technischen Gymnasiums

 
Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in die Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums aller Profile ist der Abschluss aus einer

  • Realschule
  • AV dual-Aufbaustufe
  • Werkrealschule oder
  • Berufsaufbauschule (einschließlich Telekolleg)
  • mittlerer Bildungsabschluss einer Gemeinschaftsschule

Im Abschlusszeugnis muss der Notendurchschnitt der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik mindestens 3,0 betragen und in jedem dieser Fächer muss mindestens die Note "ausreichend" erreicht werden.
 

  • Versetzungszeugnis in die Klasse 10 oder 11 des Gymnasiums
  • Versetzungszeugnis in die Klasse 11 der Gemeinschaftsschule (Niveau G)
 

Anmeldungen erbitten wir online über das zentrale Bewerberverfahren Online (siehe Register "Downloads/Links"). Der Zeitraum zur Vorlage der erforderlichen Unterlagen (jeweils im Februar) wird in der Presse und im Internet bekannt gegeben. Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für detaillierte Informationen zum Kursangebot in den Jahrgangsstufen sowie bei Fragen zur Kursabrechnung, zu besonderen Lernleistungen und zu Studienangeboten steht Ihnen unser Oberstufenberater Herr Dr. Christian Gerlich (Tel. 07191 / 896 - 715, Raum R115) zur Verfügung.

 

 
Profilfächer
Mechatronik

Das Profilfach Mechatronik, je zur Hälfte Elektrotechnik und Maschinenbau, erfordert keine vertieften Kenntnisse der Technik. Es soll Schülerinnen und Schüler ansprechen, die Interesse für die Technik haben. Wir versprechen Ihnen: Technik kann man lernen!

Der Elektrotechnikunterricht vermittelt zunächst die Grundlagen, wie ohmsches Gesetz, einfache Schaltungen von Widerständen, und erweitert Schritt für Schritt die Kenntnisse in der Digitaltechnik und Wechselspannungstechnik.

Welche Festigkeit hat der Stahl S 235, wie funktioniert ein Dampfkraftwerk, aus wie vielen Drähten muss ich das Seil eines Krans flechten, damit eine Last von 5 Tonnen gehoben werden kann?

Von ganz einfachen Grundlagen ausgehend befasst sich der Maschinenbauunterricht mit solchen und ähnlichen Fragen.

In Klasse 11 lernt man in Computertechnik und in der Werkstatt unter Anleitung unserer technischen Lehrer das Erstellen einer technischen Zeichnung mit dem Computer und den Umgang mit Werkzeugen und Maschinen (Hammer, Meißel, Feile, Bohrmaschine, Dreh- und Fräsmaschine). Dabei fertigt jede Schülerin und jeder Schüler im Laufe des Jahres einen funktionsfähigen Stirlingmotor.

Nebenbei kann man im Fach Mechatronik erkennen, dass Mathematik und Physik keine isolierten Naturwissenschaften sind, sondern dass sie in der Technik in ganz einfacher Form ihre Anwendung finden.

 
Informationstechnik

Informationstechnik ist geeignet für Schülerinnen und Schüler, die Interesse an der Funktionsweise von Hardware und Freude am Programmieren haben. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, sehr wohl aber die Bereitschaft das Erlernte auch durch eigenständiges Lernen zu festigen und zu vertiefen.

Der Fachunterricht im Profil Informationstechnik ist unterteilt in mehrere Fächer. Zum einen gibt es das Profilfach Informationstechnik, das gegliedert ist in die beiden Gruppen Hardware („ITH – InformationsTechnik Hardware") und Software („ITS – InformationsTechnik Software"). Der Unterricht in Hardware wird abgerundet durch entsprechenden Laborunterricht. Ergänzend gibt es noch Unterricht in den Fächern „AIT – Angewandte InformationsTechnik" und „CT – ComputerTechnik". In diesen beiden Fächern können die theoretischen Kenntnisse durch praktische Übungen umgesetzt und somit vertieft werden.

In der Mathematik lernt man z. B. wie eine quadratische Gleichung berechnet wird. In dem Fach AIT lernt man wie man diese mathematische Erkenntnis in Form eines Struktogramms darstellt und schließlich ein lauffähiges Computerprogramm daraus entwickelt. Und kann dann bei der nächsten Mathe-Aufgabe zu diesem Thema zuhause einsetzt werden. Zu sehr vielen Themen aus der Mathematik und der Physik können entsprechende Computerprogramme entwickelt werden. Das ist eine ideale Lernübung bei der Erstellung von Software als eine sehr gute Übung für die Fächer Physik und Mathematik.

Welches Zahlensystem verwendet ein Computer? Wie kann ein Computer Daten speichern? Wie funktioniert ein Zähler? Diese und weitere Themen werden im Fach ITH in der Eingangsklasse behandelt. Im Fach „Software" lernt man was ein Struktogramm ist und wie daraus der Quellcode für ein Computerprogramm wird. Vertieft wird dies durch praktische Übungen im Fach AIT, in dem Programme mit Hilfe der Computersprache Java entwickelt werden.

Was versteht man unter einem Interrupt? Wie wird ein Mikrocontroller programmiert und was ist das überhaupt? Diese Themen beschäftigen uns in der Jahrgangsstufe 1 im Fach „Hardware". Dort wird hauptsächlich die Sprache Assembler verwendet. In „Software" und ComputerTechnik lernen die Schülerinnen und Schüler die Vorgehensweise bei der Objektorientierten Programmierung kennen, sowohl in der Theorie als natürlich auch in der praktischen Anwendung. Auch hier wird die Sprache Java verwendet. Aber auch auf das Thema Datenbanken und die Abfrage einer Datenbank mit SQL wird unterrichtet.

In der Jahrgangsstufe 2 schließlich werden die Themen Betriebssystem und Netzwerktechnik behandelt. Hier ist es auch möglich ein Netzwerk aus Clients und einem Server aufzubauen und zu vernetzen. So können die Schüler auch wieder ihr theoretisch gelerntes Wissen praktisch umsetzen und anwenden.

 
Gestaltungs- und Medientechnik

Was wird vermittelt?

In den Fächern Gestaltungs- und Medientechnik, Angewandte Gestaltungs- und Medientechnik und Computertechnik geht es um folgende Unterrichtsinhalte:

  • Eingangsklasse
    • Verfahren der Projektbearbeitung 20h
    • Flächengestaltung und visuelle Wahrnehmung 25h
    • Flächengestaltung Übungen 20h
    • Epochen der handwerklichen und frühindustriellen Gestaltung 10h
    • Freihandzeichnen von Objekten 20h
    • Fotografie 10h
    • Typografie und Layout 25h
    • Computertechnik
    • Technische Darstellung 10h
    • Technische Skizze 15h
    • Modellbau, Werkstattkurse (Metall, Elektro, Farbe) 20h
  • Jahrgangsstufe 1
    • Verfahren der Projektbearbeitung 20h
    • Mediengestaltung 70h
    • Layout, Typografie, grafische Gestaltung, fotografische Gestaltung, Farbgestaltung, visuelle Kommunikation, Produktgestaltung 70h
    • Kategorien und Kriterien, visuelle Kommunikation, Produktanalyse, Konzeption und Gestaltung, Designtendenzen 20h
  • Jahrgangsstufe 2
    • Verfahren der Projektbearbeitung 20h
    • Gestaltung interaktiver Multimediaprodukte 70h
    • Screendesign, Navigation, visuelle Kommunikation, Medienerstellung, Medien, übergreifendes Projekt 60h

Was sollte ich mitbringen?
 

  • Interesse an guter Gestaltung
  • Kreativität
  • Neugier und Interesse daran, die Dinge zu hinterfragen
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Freude im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen und auch mit dem PC


Wer wird uns unterrichten?

Ein erfahrenes Lehrer-Team aus gelernten Architekten, Gestaltungstechnikern, Meistern und Webdesignern.

 

Lehrplanübersicht aller drei Profilfächer

TG_Lehrplan_Profile.pdf (559,6 KiB)
Außerunterrichtl. Veranstaltungen
Schullandheim TG11 2016

Tag 1 – Anfahrt

Um etwa 9 Uhr morgens trafen sich die Klassen TG11A-C vor dem Haupteingang der Gewerblichen Schule. Wir begannen, die Koffer in die Busse einzuladen und fuhren gemeinsam los. Nach etwa 5 Stunden Fahrt kamen wir in unserer Unterkunft für diese Woche, dem Hotel „Hirschen“ in Stams, Tirol, an. Den Rest dieses Tages verbrachten wir mit einer kleinen Erkundungstour, ein Teil der Gruppe ging zum Inn, welcher trotz der relativ hohen Außentemperatur sehr kalt war. Der andere Teil der Gruppe lief etwa 2 Kilometer zum nächsten Geschäft, welches jedoch nur ein kleiner „Tante-Emma-Laden“ war, um das Nötigste einzukaufen.

Programmpunkt – Innsbruck

Der Tag begann, indem wir um etwa 8:30 Uhr zum nächstgelegenen Bahnhof in Rietz wanderten. Von dort aus fuhren wir etwa 30 Minuten zum Hauptbahnhof Innsbruck. Dort trafen wir eine Stadtführerin und erhielten eine kleine Führung durch die Innenstadt von Innsbruck. Gegen 12:30 Uhr bekamen wir dann etwa eine Stunde Freizeit, welche wir zum Essen nutzten. In Innsbruck gibt es dazu natürlich viele Möglichkeiten, vom Fast-Food-Restaurant bis zur Burger-Bar. Danach trafen wir uns an der Bodenstation einer Seilbahn, von wo aus wir einen Berg hinauf fuhren. An der Bergstation dieser Seilbahn verbrachten wir etwa eine Stunde mit wunderbarem Ausblick über Innsbruck und das umliegende Tal. Als der Tag sich dem Ende neigte, erhielten wir erneut etwa eine Stunde Freizeit, welche zu beliebigen Aktivitäten genutzt werden konnte. Danach liefen wir gemeinsam zurück zum Bahnhof und traten den Rückweg an. In der Unterkunft gab es Abendessen und danach den nächsten Programmpunkt – den bunten Abend.

Der bunte Abend wurde jeden Abend von einer der drei Klassen zwischen 20 und 22 Uhr gestaltet. Am Dienstag bestand der Abend, gestaltet von der Klasse TG11B, aus einem Lagerfeuer und kleinen Spielen, wie beispielsweise Black Stories, in der Gruppe, um den Abend ruhig ausklingen zu lassen.

Programmpunkt – Rafting

Der Tag begann um 8:30 Uhr, als wir mit dem Linienbus von Stams nach Haiming zum Stützpunkt von „faszinatour“ - dem Organisator dieses Programmpunktes, fuhren. Der Programmpunkt Canyoning wird ebenfalls von „faszinatour“ organisiert.

Wir erhielten eine kurze Einweisung sowohl ins Rafting als auch in die damit verbundenen Sicherheitsregeln. Danach erhielten wir spezielle Schuhe, einen Neoprenanzug und einen Helm, da immer ein gewisses Verletzungsrisiko besteht. Anschließend fuhren wir mit einem von „faszinatour“ organisierten Bus etwa 20 Kilometer flussaufwärts. Wir besetzten 4 Boote mit jeweils 8 Personen und einer erfahrenen Person, welche bei „faszinatour“ arbeitet. Der Fluss enthielt einige Stromschnellen und wildes Wasser, was sehr viel Spaß bereitete. Die Tour endete in Haiming, nahe des Stützpunktes von „faszinatour“. Die Boote wurden zurück auf den Anhänger geladen und die Paddel ordentlich aufgeräumt. Wir fuhren mit dem Linienbus, welcher unbegrenzt freies WLAN zur Verfügung stellte, wieder zurück zum Hotel „Hirschen“. Bis zum Abendessen, was täglich um etwa 18 Uhr stattfand, gab es noch einige Stunden Freizeit. Diese haben wir hauptsächlich auf dem Gelände der Unterkunft verbracht, welches ein Volleyballfeld, einen Fußballplatz und eine Liegewiese beinhaltet.

Der bunte Abend am Mittwoch, gestaltet von der Klasse TG11C, bestand aus einem gemeinsamen Filmeabend.

Programmpunkt – Canyoning

Die Canyoning-Tour wurde ebenso wie das Rafting von „faszinatour“ organisiert. Wir fuhren wieder mit dem Linienbus nach Haiming zu deren Stützpunkt. Dort erhielten wir – wie beim Rafting - eine Sicherheitseinweisung und erhielten dann die benötigte Kleidung beziehungsweise Ausrüstung. Beim Canyoning wird außer dem Neoprenanzug und dem Helm auch ein Sicherheitsgurt benötigt. Beim Canyoning – auch als „Schluchtenwandern“ bekannt - steigt man an einer bestimmten Stelle in den Verlauf einer engen Schlucht ein und bewältigt dann den Weg nach unten. Da eine Schlucht natürlich nicht die Beschaffenheit eines Wanderweges hat, mussten wir stellenweise Sprünge über eine Höhe von bis zu 5 Metern bewältigen. Außerdem gab es einige Abseilstellen – die höchste mit einer Höhe von etwa 17 Metern.

Diese Faktoren haben alles in allem sehr viel Spaß bereitet – auch, weil eventuelle Ängste überwunden werden mussten. Nachdem wir im Stützpunkt von „faszinatour“ ankamen, fuhren wir mit dem Linienbus wieder zurück zum Hotel „Hirschen“, wo es wie jeden Tag sehr leckeres Abendessen gab.

Der bunte Abend des Donnerstags, organisiert und gestaltet von der Klasse TG11A, bestand aus vielen kleinen Minispielen, in welchen die Klassen gegeneinander antraten. Als Sieger der Gesamtwertung dieser Spiele ging die Klasse TG11B hervor

Fazit Unterkunft

Die Unterkunft war sehr sauber, besonders gut war, dass jedes Zimmer ein Bad inklusive Dusche enthielt. Das Essen – sowohl morgens als auch abends – hat jeden Tag sehr gut geschmeckt.

Freitag – Abfahrt

Am Tag der Abfahrt mussten die Zimmer bereits um 8:30 Uhr geräumt und gesäubert sein. Um 9 Uhr begann das Einladen der Koffer in die Busse und die Rückfahrt begann. Um etwa 15:30 Uhr kamen wir dann wieder in Backnang an.

Alle Programmpunkte haben uns allen sehr viel Spaß bereitet. Die meisten Schüler wären sicher gerne noch eine Woche dort geblieben, was natürlich leider nicht möglich war.

 

Verfasst von Johann Pinsler, mit großer Beihilfe von Niklas Schikora, Annika Gommel und Lina Gassmann

 
Wintersportwoche TG11 2013

Ein Bericht über die Wintersportwoche, das heißt ein Bericht über 82 Schüler/innen und 7 Lehrer/innen, die 6 Tage gemeinsam unterwegs waren, also ein Bericht über 768.960 Minuten Lebenszeit.

Am 17. März 2013 machten sich die drei Eingangsklassen des TG in zwei Bussen auf nach Mariapfarr, wo in den nächsten sechs Tagen entweder die Kunst des Skifahrens oder Snowboardens erlernt oder verfeinert werden sollte oder ein abwechslungsreiches Alternativprogramm auf den Teil der Gruppe wartete, der sich auf den schmalen Latten nicht zu Hause fühlte.

An unserem Domizil, dem Haus Carinth, angekommen, wurden wir von der Hauwirtin Frau Wenck freundlich begrüßt. Während des gesamten Aufenthalts hatte sie stets ein offenes Ohr für Anliegen aller Art und nahm am Ende der Woche den Dank für den unkomplizierten Aufenthalt und die leckere und reichhaltige Verpflegung entgegen. Auf Dauer wären wir im Haus Carinth wohl alle kugelrund geworden…

Doch nicht alles verlief reibungslos. Bereits auf der Hinfahrt wurden erste „Schadensmeldungen“ laut. In diesem Fall handelte es sich „nur“ um eine defekte Zahnspange, doch dies sollte nur der Gipfel des Eisberges sein. Denn nach Zuordnung der geliehenen Ausrüstung auf die Ausleihenden, dem Suchen und Finden einzelner Stöcke, Skier und Stiefel, nach der Sichtung der Fahrkünste der einzelnen Ski- und Snowboardfahrer, nahm das Programm der „Pistengänger“ seinen Lauf: Fahren am Vormittag, Mittagessen am Haus und wiederum fahren am Nachmittag. Am letzten Skitag erkundete ein kleineres Grüppchen, noch mit ausreichend Kräften ausgestattet, ein weiteres Skigebiet.

Im Laufe der Tage steigerte sich jedoch das Maß der Verletzungen, vor allem das ehedem schon erlesene Häufchen der Snowboarder wurde durch Ausfälle schwer gebeutelt. Das Fernsehzimmer wurde zur Krankenstation umgewandelt und in regelmäßigen Abständen sah man einzelne Verletzte ins Freie humpeln, um - zu Kühlpacks umfunktionierte - Plastiktüten mit neuem Schnee zu füllen. Um die Verletzten optimal zu betreuen und neuen Ausfällen vorzubeugen, öffnete nun allabendlich die Praxis „Doktor Bay“ ihre Türen. Wegen des großen Patientenaufkommens trat auch Schwester Stegmeyer ihren Dienst an und verkürzte die Wartezeiten mit Nervennahrung.

Der Verlauf des Alternativprogramms war größeren Schwankungen unterworfen. Nach holprigem Beginn und entsprechenden Änderungen und Anpassungen des Programms, boten Aktionen wie eine Wanderung mit Schneeschuhen, Zipfelbob fahren und das Bauen von zwei verschiedenen Iglus am vorletzten Tag doch ein abwechslungsreiches Programm.

Die Abendgestaltung lag in der Hand und Verantwortung der einzelnen Klassen. So spielten wir uns am ersten Abend klassenweise durch einen wahren Marathon an Spielen (11a), der von Poker über Activity bis hin zu Mohrenkopffangen reichte. Am nächsten Abend hieß es „Schlag den Lehrer“(11b). Nach bekanntem Vorbild traten 7 Lehrer und Schüler gegeneinander an und schälten gekochte Eier mit Messer und Gabel, schmolzen Eis mit dem Mund oder holten sich beim Elefantenrennen einen Drehwurm. Tags drauf ging es in einem laufintensiven Geländespiel (11c) darum, den – durch das Ziehen von Rollenkarten bestimmten - König der eigenen Gruppe möglichst lange vor der anderen Gruppe geheim zu halten.

Schnell ging diese Woche ins (österreichische) Land, von der Schüler wie auch Lehrer positiv Bilanz zogen.

 

Verfasst von Tina Glückstein, Klassenlehrerin

 
Downloads/Links

Bewerberverfahren Online

Alle Schülerinnen und Schüler, die sich für das Technische Gymnasium oder Berufskolleg bewerben wollen, müssen sich vorab über das neue Online-Verfahren bewerben und an den Anmeldungsterminen persönlich erscheinen:

Informationen zum Ablauf des Verfahrens finden Sie hier:

 

 

Profil- und Unterrichtsfächer

Dokumente für die Prüfung

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