AZAV

Annahme von Bildungsgutscheinen und Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in Kooperationen mit Bildungsträgern

Hier finden Sie wichtige Hinweise für die operative Phase der Arbeit im Bereich der AZAV-Matrix.

 
Annahme von Bildungsgutscheinen

Die zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden an der Schule nach Beratung aufgenommen. Dabei wird das Formular des Bildungsgutscheines um

a) die Maßnahmenbezeichnung (Bildungsgang)

b) den Zulassungszeitraum (siehe Portal, Liste: Maßnahmenübersicht) derzeitig: 25.06.2014 bis 24.06.2017

c) den Namen der Teilnehmerin / des Teilnehmers

d) die Maßnahmendauer (Zeitraum des Ausbildung)

ergänzt.

Stichtage sind 01.08. bis 31.7. für ein Schuljahr, auch wenn die Ferien den ersten bzw. letzten Schultag anderweitig festlegen.

Der Bildungsgutschein wird dann unterschrieben und mit einem Datum und dem Schulstempel versehen.

Eine Kopie übermittelt die Schule der gemeinsamen Trägerstelle, von der sie dann die Maßnahmenummer erhält (ggf. einige Tage später). Diese Maßnahmenummer überträgt die Schule in den Bildungsgutschein und übermittelt dann den Bildungsgutschein an die oben auf dem Bildungsgutschein aufgedruckte Stelle der Bundesagentur bzw. des Jobcenters.

Um eine Maßnahmenummer erhalten zu können, benötigt die gemeinsame Trägerstelle von der Schule den Blockplan sowie die Unterrichtszeiten. Diese übermittelt die Schule mit der Kopie des Bildungsgutscheines an die gemeinsame Trägerstelle AZAV. Hier wird der Kurzfragebogen bearbeitet.

Wenn die Schule einen zweiten Teilnehmer mit Bildungsgutschein für die gleiche Maßnahme aufnimmt, kann sie die Maßnahmenummer direkt übertragen und eine Kopie des ausfüllten Bildungsgutscheins an die gemeinsame Trägerstelle AZAV übermitteln.

Schulen, die der gemeinsamen Trägerstelle bereits Bildungsgutscheine übermittelt haben, erhalten diese ausgefüllt mit Maßnahmenummern zurück, sobald diese Nummern hier vorliegen.

 
Kooperationen mit Bildungsträgern

Wenn die Schule in Kooperation mit Bildungsträgern Maßnahmen durchführt, also geförderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bildungsgutschein im Berufsschulunterricht aufnimmt, dann ist ein Kooperationsvertrag notwendig. Zur Vorbereitung dieser Kooperation ist ein längerer Zeitlauf unabdingbar, weil das Zertifikat des Bildungsträgers diese Kooperation berücksichtigen muss.

Wenn solche Kooperationen anstehen, wendet sich die Schule an die gemeinsame Trägerstelle AZAV zur Vorbereitung der notwendigen Kooperationsverträge. Der Berufsschulunterricht ist kostenpflichtig und dieses muss vom Bildungsträger bei der Maßnahmezulassung berücksichtigt werden, damit der Bildungsträger die Kosten von der Bundesagentur erstattet bekommt.

Sollten die Schule bereits Kooperationen eingegangen sein und damit geförderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bildungsgutschein (beim Bildungsträger) unterrichten, dann teilt die Schule dieses schnellstmöglich mit (Teilnehmerzahl, Bildungsträger, Bildungsgang).

 
Kostenerstattung

Geförderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Rahmen der Maßnahmen Anspruch auf Kostenerstattung für z.B. Lernmittel, ggf. anfallende Prüfungsgebühren oder im Bereich der Technikerschule das sog. Schulgeld des Schulträgers.

Für die Erstattung liegt ein Formular zum Download im öffentlichen Bereich der AZAV-Webseite bereit. Das Formular wird ausgefüllt und von der Schule hinsichtlich der Richtigkeit der Angaben bestätigt. Üblicherweise gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer also in Vorlage und werden entsprechend anderen Schülerinnen und Schülern vor Ort behandelt. Schulinterne Regelungen hinsichtlich des Zeitlaufes z. B. beim Einsammeln von Teilnehmerbeiträgen für bestimmte Aktionen können ggf. die finanzielle Belastung der Person gering halten. Eine Bearbeitungsdauer zur Überweisung der Kostenerstattung ist nicht zu vermeiden.

Die Schulträger erhalten für die geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gleichen Erstattungssätze vom Land, die auch für andere Schülerinnen und Schüler gelten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in der Schulstatistik als Schülerinnen und Schüler erhoben und gemeldet. Es besteht hier keine Besonderheit im Umgang mit den geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

 
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